"Sie können ihn ja nochmal im Kühlhaus ansehen"
Der Fall Guido Lechner, Hamburg.


Seit einigen Jahren geistert in der Hansestadt Hamburg ein Gerücht durch Wald und Flur, dass sich mit einer der größten Schwäche der Menschheit beschäftigt: der Gier.
Ein Gerücht, dass sogar in manchem Gespräch an so mancher Parteiwahlfront auf Hamburgs Strassen bekannt zu sein scheint.
Ein Gerücht mit dem Inhalt, dass eine Person den Hamburger Justizbehörden seit Jahren mehrfache u.a. schwere Strafvereitelungen im Amte, Deckung von schweren Wirtschaftsstrafdelikten, Deckung von Prozessbetrug, Unterschlagung, Bedrohung, Verletzung von Menschen - und Grundrechten pp. vorwirft; nur um eine Handvoll gewisser Personen vor Strafverfolgung zu schützen.

Kurzum,
der langjährige Lebensgefährte, Guido Lechner, des Hamburger Kunsthistorikers (u.a. Lehrstuhlinhaber an der Universität Hamburg) Prof. Dr. Dr. Christian A. Isermeyer (verst. 27.06.2001 in Hamburg), beschuldigt dessen letzten Generalbevollmächtigten Hr. Dr. N., dessen Notarkollegen und Notarkollegin (vollständige Namen bekannt)  u.a. der betrügerischen Vermögensabschöpfung des mehr als umfangreichen damaligen Vermögens.

Schlimmer noch, Guido Lechner äußerte nach dem Tod seines Lebensgefährten gegenüber den Hamburger Strafermittlungsbehörden den schweren "begründeten Verdachtes der fahrlässigem Tötung mit Todesfolge" und stellte seinerzeit entsprechend Strafanzeige (Ausführungen hierzu erfolgen in einem späteren Beitrag).

Nun geistern im weltweiten Netz der Informationen eine Vielzahl von Rechtsbeugungsvorwürfen gegen Politik und Behörden. Gar mancher Politiker benennt derartiges unter einem Pseudonym als Verschwörungstheorie, Aluhutträger oder einfach nur Unsinn. Und manch anderer Politiker äußert sich am liebsten überhaupt nicht, selbst wenn er es von Amts wegen tun sollte.

Eine Gesamtbetrachtung der Umstände, die Art und Weise der Duldung von nicht nur klar rechtswidrigen, sondern auch Justizentscheidungen die im strafrechtlichen Bereich untersucht gehören, die Handhabung von Strafanzeigen und Strafanträgen, die hohe Anzahl von Rechtsverletzungen gewisser Justizkreise und die Anzahl von justiziellen Freifahrtscheinen für so manche mutmassliche Straftäter, lassen eher die Einschätzung zu das Guido Lechner ganz offensichtlich wohl doch auf der Seite des "wahrheitsgetreuen Vortrages" steht. 
Bedenkliche Vorfälle, Ereignisse, vorgenommene oder unterlassene Handlungen in und durch die Hamburger Justiz - und Innenbehörde, inkluisive des Dezernat Interne Ermittlungen, zementieren diesen Eindruck ganz erheblich.


Was war passiert und welche Umstände führen zu derart schweren Vorwürfen?
In der ersten Hälfte des Jahres 2001 begab sich Prof. Dr. Dr. Isermeyer in das Albertinenkrankenhaus Hamburg zu einer Behandlung wegen eines Schlaganfalles mit rechtsseitiger Lähmung.
Im Verlaufe dieses Aufenhaltes erwirkte der mit Generalvollmacht ausgestattete Notar Dr. N. beim Vormundschaftsgericht Hamburg-Blankenese ein Besuchsverbot gegen Guido Lechner, sowie anderen engsten Freunden des Patienten Prof. Isermeyer. Defacto wurde ein vollständiges Besuchs- und Kontaktverbot ausgesprochen. Ebenso wurde Herrn G. Lechner untersagt, das mitbewohnte Haus Grube 4, Hamburg, zu betreten. Der Umstand das auch dessen persönliche Dinge in diesem Gebäude mitvorhanden waren, wurde geflissentlich ignoriert.


Nach Darstellung des generalbevollmächtigten Notares Dr. N. in späteren Gerichtsakten (aus Akten des LG Hamburg unter Vorsitz des VRi LG B., Az 304 O 146 / 02) - Zitat Anfang - sei das Verhältnis zwischen dem "langjährigen Bekannten"  und des "späteren Erblassers" von Spannungen geprägt gewesen. Es wäre der Willen des Kranken gewesen seinen Lebenspartner nicht mehr sehen zu wollen - Zitat Ende -.

Derartige Beziehungsverhältnisse dürften nicht unbedingt ungewöhnlich sein. Dass allerdings auch Freunde / Bekannte (Namen bekannt) des Patienten ebenso mit derartigen Besuchsverboten bedacht werden, erwecken eher den Eindruck einer vom Generalbevollmächtigten gewünschten "Abschottung" von Prof. Isermeyer.

Mitarbeiter des Albertinenkrankenhaus Hamburg entlassen.
Unterstützt wird diese Vermutung durch den Umstand, dass zwei namentlich bekannte Mitarbeiter/in des Albertinenkrankenhauses ( Herr Prof. B und Frau Dr. U. ) später entlassen wurden. Ihnen wurde mit vorgeworfen, dass sie dem Generalbevollmächtigten Hr. Dr. N. "Attest blanko" zu Ihrem Patienten Prof. Isermeyer haben zukommen lassen.


Ein Umstand, den im Jahr 2004 auch die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg entsprechend per Bescheid würdigte, von dem sie aktuell jedoch keinerlei Kenntnis vermag zu haben. Verwunderlich, in Anbetracht das weder das im Jahr 2002 angestrengte Zivilgerichtsverfahren, noch das seinerzeit hierzu per Strafanzeige in Gang gesetzte strafrechtliche Ermittlungsverfahren bis heute abgeschlossen ist.

Vielmehr heisst es hierzu in einem Schreiben der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg vom 16. April 2019, Zitat "(...) da insoweit keine Aufzeichnungen mehr darüber vorliegen. Das bedeutet, ich kann weder sagen, ob es jemals ein Vorgang zu dem von Ihnen genannten Aktenzeichen 2 Zs 537/04 gegeben hat, mithin auch nicht ob und ggf. wann konkret den gesetzlichen Vernichtungsverpflichtungen nachgekommen ist, noch ob sich ein solcher Vorgang, falls es ihn denn tatsächlich gegeben haben sollte, mit einem Anliegen von Ihnen beschäftigt hat (...)", Zitat Ende.
Mit dieser Aussage beschäftigen wir uns später.

Amtsgericht Blankenese
Die vom Lebensgefährten Hr. Guido Lechner gegen die Besuchsverbotsverfügung beim Vormundschaftsgericht Hamburg-Blankenese eingereichte Beschwerde bei der Richterin O. am Amtsgericht Blankenese, zeigte Erfolg. Woraufhin im Gegenzug bei Urlaubsantritt eben dieser Richterin O. Ihr Richterkollege dem wiederholten Begehren des Generalbevollmächtigten in einer Einstweiligen Verfügung mit dem Zweck des wiederholten Besuchverbotes wieder entsprach. Richterin O. zeigte sich nach Rückkehr aus dem Urlaub gegenüber Herrn Guido Lechner und der Kenntnisnahme über den Lauf der Dinge und dem Tod des Prof. Isermeyer regelrecht bestürzt und bedauerte zutiefst, ihren Urlaub angetreten zu haben. 

Wie Gerichte sich von klangvollen titeltragenden Antragstellern regelrecht blenden lassen und ihren Ausführungen, bewusst oder unbewusst, ungeprüft wohlwollend und antragsgemäß folgen, wird im Jahr 2017 vor einem Berliner Gerichten mehr als deutlich. Hierzu später mehr.


Nachdem der Kunsthistoriker Prof. Dr. Dr. Christian A. Isermeyer, sichtlich erholt aus dem Krankenhaus entlassen und in sein Haus Grube 4 in Hamburg zurückkehrte, verstarb er dort wenige Tage später.

Guido Lechner, zum Zeitpunkt des Todes des Prof. Isermeyer noch mit einem gerichtlichen Besuchs- und Kontaktverbot unter Androhung zur Zahlung von 250.000 DM bei Missachtung dieser gerichtlichen Verfügung belegt, konnte nach dem Ableben seines langjährigen Lebensgefährten auf die Frage wo denn der Tote nun sei, vom Generalbevollmächtigten Hr. Notar Dr. N. lediglich vernehmen "Sie können ihn ja nochmal im Kühlhaus ansehen".


Alle nachfolgenden mit diesem ersten Rechtsfall weitläufig verbundenen und bis heute ins Haus stehenden Rechtsfällen, sollten von 2001 bis zum heutigen Tage zu einer permanenten Hauptbeschäftigung des Guido Lechners werden und sein Leben bestimmen.
Und sie entwickeln sich zu einem eher noch schlafenden und grösstenteils in der Öffentlichkeit unbekanntem Worstcase der Hamburger Gerichtsbarkeit und bundesdeutschen Justiz.